MAKRO Portugal vereinbart 10-Jahres-Vertrag für Stromversorgung aus erneuerbaren Energien

09. November 2022
Unterstützung der konzernweiten Fortschritte beim Klimaschutz
Höheres Tempo bei Klimaschutz und Energiewende - Solarzellendach
  • Vertrag sichert großen Teil des Strombedarfs von MAKRO Portugal aus CO2-freien Quellen zu wettbewerbsfähigen Preisen
  • Zusätzlich Installation von Kühlanlagen mit natürlichen Kältemitteln, Dach-Photovoltaikanlagen sowie Ladestationen für Elektrofahrzeuge in Portugal sowie in anderen METRO Ländern
  • Maßnahmen unterstützen Ziel von METRO, bis 2040 im eigenen Geschäftsbetrieb klimaneutral zu sein

MAKRO Portugal hat einen 10-Jahres-Vertrag für die Stromversorgung aus erneuerbaren Energien mit dem spanischen Energieanbieter ACCIONA ENERGÍA. vereinbart, der dem Unternehmen den Bezug von 62,5 % des eigenen Strombedarfs aus vollständig CO2-freien Quellen zu wettbewerbsfähigen und stabilen Preisen sichert. Grundlage des Strombezugs sind ausschließlich erneuerbare Energien mit Schwerpunkt auf Photovoltaik. Darüber hinaus wird MAKRO Portugal die ersten Kühlanlagen mit natürlichen Kältemitteln einrichten, alle Großhandelsmärkte sind bereits mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet und in Kürze wird die Installation der erste Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Großhandelsmarkts in Coimbra beauftragt.

 

Diese Maßnahmen unterstützen das Ziel von METRO, den CO2-Fußabdruck weltweit konsequent zu reduzieren und bis 2040 im eigenen Geschäftsbetrieb vollständig klimaneutral zu sein, was zuletzt auch auf die eigene Transport- und Lieferlogistik erweitert wurde. Zugleich will das Unternehmen damit einen Beitrag zur Erreichung der globalen Klimaschutzzielen leisten. Hierfür wird METRO insgesamt mehr als 1 Mrd. Euro unter anderem für umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, dem Ausstieg aus fossiler Wärme, dem Ausbau der erneuerbaren Energien sowie dem Umstieg auf natürliche Kältemittel in der Kühlung investieren. So hat METRO im Geschäftsjahr 2021/22 neue Kühlanlagen auf Basis natürlicher Kältemittel neben Portugal bereits in 15 Ländern eingeführt, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn sowie Rumänien. Hinzu kommen weltweit über 800 bereits installierte Ladestationen für Elektrofahrzeuge von Kunden und Mitarbeitern sowie die Installation neuer Photovoltaik-Dachanlagen in Frankreich, Niederlande, Ungarn und aktuell in Rumänien. Darüber hinaus sind bereits über 10 % der weltweiten Firmenwagenflotte elektrisch betriebene bzw. Plug-in Hybrid-Fahrzeuge.

METRO hat sich über sein globales Klimaschutzziel hinaus bereits 2019 als erstes deutsches Großhandelsunternehmen ein anerkanntes Science-Based Target gegeben. Dabei verpflichtet sich METRO, die Scope-1- und Scope-2-CO2-Emissionen bis 2030 um 60 % pro Quadratmeter Verkaufs- und Belieferungsfläche gegenüber 2011 zu reduzieren. Im Geschäftsjahr 2020/21 konnte METRO diesbezüglich gegenüber dem für seine Klimabilanz maßgeblichen Basisjahr 2011 (376 kg CO2-Äquivalente je m2 Nettobetriebsfläche) bereits 34,1 % CO2 weltweit einsparen (2020/21: 236 kg CO2-Äquivalente je m2 Nettobetriebsfläche). Dieses Ziel stehen in Einklang mit den Einsparungen, die erforderlich sind, um die Erderwärmung bis 2100 auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten. Außerdem verpflichtet sich METRO, die absoluten Scope-3-CO2-Emissionen der vorgelagerten Lieferkette um 15 % bis 2030 gegenüber 2018 zu reduzieren.