METRO Campus Kantinen servieren ab sofort auch über "Too Good To Go"

16. Oktober 2018
Der UN-Welternährungstag ist das passende Startdatum für die Partnerschaft der METRO Campus Kantinen mit der Lebensmittelretter-App "Too Good To Go". Für METRO ist der UN Tag traditionell wichtig.
App 'Too Good To Go'
  • Die Betriebsrestaurants des Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO wurden laut Magazin Focus erst vor wenigen Wochen unter die 50 besten Unternehmenskantinen Deutschlands gewählt.
  • Davon kann sich dank der Kooperation mit der Lebensmittelretter-App "Too Good To Go" zukünftig ein noch größeres Publikum überzeugen.

 

Bis 2025 will das Düsseldorfer Unternehmen Lebensmittelabfälle im eigenen Betrieb um 50% reduzieren. Zusätzlich nutzt das Unternehmen den Tag Jahr für Jahr aufs Neue, um gemeinsam mit den Mitarbeitern am Campus und in den METRO Ländergesellschaften ein Zeichen zu setzen - für eine Welt ohne Hunger und gegen Lebensmittelverschwendung.

Zum diesjährigen Welternährungstag der Vereinten Nationen am 16. Oktober starten die METRO Kantinen damit, übrig gebliebene Mahlzeiten in der App "Too Good To Go" anzubieten. Registrierte Nutzer können über die App sehen, welche Nahrungs- und Lebensmittel bei Händlern, Restaurants und vielen weiteren Anbietern in ihrem Umkreis übrig geblieben sind, diese verbindlich ordern und für geringes Entgelt abholen. "Too Good To Go" ist seit 2015 online und wird regelmäßig von 850.000 Menschen in ganz Deutschland genutzt. "Unser Ziel ist es, Lebensmittelverschwendung effektiv, aber für den Nutzer einfach und bequem zu bekämpfen", sagt Benjamin Wolf, Country Manager bei "Too Good To Go".

Am 16. Oktober wird in den Kantinen am Düsseldorfer Campus darüber hinaus wieder ein "Care & Share Meal" angeboten. Wählen die METRO Mitarbeiter dieses Mittagsmenü, gehen 50 Cent davon direkt an das UN World Food Programme (WFP). METRO wird die während der Kampagne gesammelten Spendengelder im Anschluss verdoppeln.

Am Abend des 16. diskutieren in Berlin zudem Vertreter des UN World Food Programme, von der Tafel Deutschland, dem Lebensmittel-Outlet SIRPLUS, dem Start-up tsenso, das über eine Cloud-Lösung die lückenlose Überwachung von Kühlketten ermöglicht sowie von METRO die Frage, wie innovative Partnerschaften helfen können, Hunger und Lebensmittelverschwendung zu verringern - und damit ein Beitrag zur Erreichung des zweiten nachhaltigen Entwicklungsziels der Vereinten Nationen (SDG 2) - Kein Hunger - geleistet werden kann. Dieses Ziel geht einher mit der Aufforderung, Ressourcen schonend zu verwenden und Lebensmittelverluste und -verschwendung aktiv zu bekämpfen. Diesem Ziel hat sich METRO aktiv verschrieben: bis 2025 sollen die eigenen Lebensmittelverluste um 50% reduziert werden. Dabei setzt das Großhandelsunternehmen auch auf Partnerschaften und Zusammenarbeit. Seit über 20 Jahren sind viele METRO Märkte bereits regionale Tafel-Partner; die METRO AG ist seit 12 Jahren finanzieller Hauptsponsor. Darüber hinaus kooperiert METRO mit Partnern und Start-ups entlang der kompletten Lieferkette, um Lebensmittelverluste vom Feld bis zum Teller einzudämmen. Auch mit dem UN World Food Programme pflegt METRO seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Einige METRO Länder sind dabei besonders aktiv. So begleitet METRO Italien zum Beispiel in seinen Großmärkten in diesem Jahr den Welternährungstag mit einer zweiwöchigen Aktion, in der mit dem Kauf bestimmter Artikel die Arbeit des UN World Food Programmes unterstützt wird.

"Wir sind fest davon überzeugt, dass der Kampf gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung dann gelingen kann, wenn wir ein Bewusstsein für diese Herausforderungen entwickeln. Dass der Tag bei uns auch intern eine so große Bedeutung eingenommen hat, zeigt, dass unsere über 150.000 METRO Mitarbeiter weltweit Verantwortung übernehmen - mit kleinen und großen Aktionen", sagt Veronika Pountcheva, Global Director Corporate Responsibility und Senior Vice President METRO AG.

Kein Hunger - Zero Hunger - das zweite der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen auf der Agenda 2030 ist eine gewaltige globale Herausforderung. Laut dem Welthungerindex 2018 hungern derzeit 821 Millionen Menschen weltweit. Vor allem Kriegs- und Krisenregionen sind besonders schwer betroffen.

Der Welternährungstag soll zu einem achtsamen und bewussten Umgang mit Nahrungsmitteln aufrufen. Noch immer werfen wir in Deutschland jedes Jahr pro Kopf mindestens 55 Kilo Lebensmittel ungenutzt in die Tonne. Um den Hotel-, Restaurant- und Catering-Sektor im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung zu unterstützen, bietet METRO den Unternehmen verschiedene Optionen: in der Beste-Reste-Box können Kunden übrig gebliebene Mahlzeiten mit nach Hause nehmen. Mithilfe digitaler Tools und Ideen von innovativen Start-ups können Gastronomen zudem Einkauf und Menüs smarter planen und so nach und nach ihre Lebensmittelabfälle reduzieren. Erst heute Mittag stellte METRO im Rahmen einer Konferenz in Düsseldorf das smarte Tool Menukit vor, das das Unternehmen derzeit mit Gastronomen testet. Damit können Restaurantbesitzer ihr Angebot genau analysieren. Sie sehen auf einen Blick, welche Speisen besonders gut laufen. Darüber hinaus können sie mit dem Tool ihre Rezepturen stetig weiter verbessern und anhand der verzeichneten Nachfrage ihren Einkauf optimieren: intelligente Menü-Planung, die hilft, Lebensmittelverschwendung in der Küche zu bekämpfen.

 

METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden. Mit seinen Vertriebsmarken METRO/MAKRO und Real sowie Belieferungsservices und Digitalisierungsinitiativen setzt METRO die Standards von morgen: für Kundenfokussierung, digitale Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle.