METRO ist Gründungsmitglied des Verbands für Alternative Proteinquellen BALPro

16. April 2019
METRO ist Gründungsmitglied des seit März 2019 offiziell operierenden Verbands für Alternative Proteinquellen (BALPro). Zu den Zielen des Verbandes gehört es, Transparenz und Klarheit in die oft emotional, aber einseitig geführte Debatte um tierische Proteinquellen und ihre Alternativen wie Insekten oder Fleisch aus dem Labor zu bringen.

 

Der internationale Großhandels- und Lebensmittelspezialist METRO ist Gründungsmitglied des seit März 2019 offiziell operierenden Verbands für Alternative Proteinquellen (BALPro) mit Sitz in Düsseldorf. Mitte 2018 von wenigen Ingenieuren, Wissenschaftlern und Food Innovatoren gegründet, vereint der Verband mittlerweile über 30 Akteure aus Handel, Industrie, Wissenschaft und Forschung unter seinem Dach. Zu den Zielen des Verbandes gehört es, Transparenz und Klarheit in die oft emotional, aber einseitig geführte Debatte um tierische Proteinquellen und ihre Alternativen wie Insekten oder Fleisch aus dem Labor zu bringen.

Gerade Start-ups, die zu den Treibern der Entwicklung alternativer Proteine gehören, soll zudem der Rücken freigehalten werden, indem sich der Verband auf politische Interessenvertretung, leichter zugängliche Förderungsmittel und die Kommunikation mit Öffentlichkeit und Wissenschaft konzentriert. Initiiert wurde der Verband unter anderem von Fabio Ziemßen, Director Food Innovation der METRO AG und verantwortlich für den konzerneigenen Innovations-Hub NX-FOOD.

Proteine sind elementarer Bestandteil der menschlichen Ernährung, doch ihr konzentrierter Bezug aus tierischen Quellen setzt Ressourcen und Klima zunehmend unter Druck. Die Nachfrage nach Proteinen steigt stetig, während gleichzeitig auch die Weltbevölkerung weiter wächst. Bis 2050 wird der Planet Erde Heimat für 10 Milliarden Menschen sein. Ressourcen müssen schlichtweg effizient eingesetzt werden. Fleisch- und Milchproduktion setzen große Mengen an CO2 frei und verbrauchen sowohl viel Wasser als auch Agrarfläche. Um die natürlichen Begrenzungen der altbewährten Proteinquellen zu überkommen, aber trotzdem substanzielle Proteinquellen für die Ernährung einer zunehmend wachsenden Weltbevölkerung zu erschließen, setzen viele Food-Innovatoren aus Wissenschaft und Industrie bereits seit einiger Zeit auf die Erschließung alternativer Proteine. Dazu zählen nicht nur Insektenproteine, sondern auch pflanzliche Quellen aus beispielsweise Algen oder Pilzen, aber auch kultiviertes Fleisch, das unter Laborbedingungen gezüchtet wird.

Was alle Alternativen eint: ihr Erklärungsbedarf ist enorm. Verbraucher und Öffentlichkeit transparent und offen zu informieren, ist deswegen eine der zentralen Schwerpunkte in der Verbandsarbeit von BALPro. METRO ist ein international führender Großhandels- und Lebensmittelspezialist, der über 24 Millionen Kunden weltweit täglich mit mehr als 50.000 Produkten aus dem Food- und Non-Food Bereich versorgt. Zu METROs Hauptkundengruppen zählen Hoteliers, Restaurantbetreiber und Caterer. Ihnen verlässlich qualitativ hochwertige Produkte zur Verfügung zu stellen, ist zentrale Aufgabe des Großhändlers. „Wir sind uns unserer großen Verantwortung gegenüber dem Planeten bewusst. Unsere Lieferketten zunehmend regionaler, effizienter und nachhaltiger aufzustellen, ist Dreh- und Angelpunkt unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Mit Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre und die Prognosen für die nächsten Jahrzehnte ist die Auseinandersetzung mit und die Förderung von alternativen Proteinquellen für uns nicht nur selbstverständlich, es ist ganz einfach unsere Pflicht“, erklärt Veronika Pountcheva, Global Director Corporate Responsibility METRO AG, die Entscheidung des Großhändlers die Gründung des Verbandes für Alternative Proteinquellen von Anfang an zu unterstützen.