METRO ist Teil des CDP Supplier Engagement Leaderboard 2021

18. Februar 2022
"Willst du weit gehen, geh' mit anderen" - sagt ein afrikanisches Sprichwort. Wir bei METRO sind davon überzeugt, dass wir mit unseren Partnern entlang der Lieferkette zusammenarbeiten müssen, um einen nachhaltigen Wandel zu erreichen. Erst kürzlich wurde METRO deswegen in das CDP Supplier Engagement Leaderboard aufgenommen.
METRO bindet die eigene Lieferkette ein

METRO bindet die eigene Lieferkette ein

Nach der Veröffentlichung der globalen Ergebnisse des Carbon Disclosure Project (CDP) für das Jahr 2021 wurde METRO auch im Rahmen des CDP Supplier Engagement Rating (SER) bewertet. Nur Unternehmen, die die vollständige Version des CDP-Fragebogens zum Klimawandel beantwortet haben, werden in diese Bewertung aufgenommen. Sie zielt darauf ab, die Unternehmen hervorzuheben, die ihre Lieferanten am effektivsten in ihre Bemühungen, den Klimaschutz voranzutreiben, einbinden.

Zu diesem Zweck bewertet das CDP die Leistung jedes Unternehmens in Bezug auf die Einbindung von Zulieferern anhand der individuellen Antworten auf ausgewählte Fragen zu Governance, Zielen, Scope-3-Emissionen und Einbindung in die Wertschöpfungskette im CDP-Klimawandel-Fragebogen. Die Unternehmen mit dem besten SER werden als Supplier Engagement Leaders ausgezeichnet – das sind in diesem Jahr die besten 8 % der Unternehmen, die den vollständigen Klimafragebogen ausgefüllt haben – darunter auch der Großhandelsspezialist METRO.

Veronika Pountcheva, Global Director Corporate Responsibility METRO AG, dazu: "2019 waren wir das erste deutsche Handelsunternehmen, das ein akkreditiertes Science Based Target auf Grundlage unserer Ziele für 2030 in allen 3 Bereichen, Scopes, vorweisen konnte – einschließlich unseres Ziels, gemeinsam mit unseren Lieferanten deren Emissionen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette um 15 % zu reduzieren."

"Der Großteil der CO2-Emissionen in der Lebensmittel-Wertschöpfungskette entsteht in vorgelagerten Prozessen, daher haben wir eine klare Verantwortung, unsere Lieferanten zu unterstützen und zum Handeln zu ermutigen. Allein im Jahr 2020 haben wir 120 unserer Lieferanten dazu motiviert, im Rahmen des ‚CDP Supply Chain Programme Climate‘, das die Treibhausgasemissionen der Lieferanten erfasst, Angaben zum Klima zu machen. Für viele von ihnen war dies ein augenöffnender, aber auch ermutigender Prozess. Einerseits gewannen sie ein tiefes Verständnis für die von ihnen verursachten Treibhausgasemissionen, andererseits ergibt sich aus dieser Erkenntnis auch die Chance, Prozesse nachhaltig zum Besseren zu verändern," kommentiert Pountcheva das Leadership Ranking.

"Unsere Daten zeigen, dass Unternehmen derzeit noch Scheuklappen tragen, wenn es darum geht, ihre indirekten Auswirkungen zu bewerten und mit den Zulieferern zusammenzuarbeiten, um diese zu reduzieren. Unternehmen müssen dringend handeln, um Maßnahmen zu kaskadieren und die Umweltauswirkungen in ihrer gesamten Lieferkette zu managen, um das Niveau der Maßnahmen zur Sicherung einer 1,5°C-Zukunft zu erhöhen. Herzlichen Glückwunsch an die über 400 Unternehmen, die einen Platz auf dem CDP Supplier Engagement Leaderboard 2021 erhalten haben. Als Supplier Engagement Leader ist die METRO AG ein Vorreiter auf dem Weg zu einer nachhaltigen Netto-Null-Zukunft", sagte Sonya Bhonsle, Global Head of Value Chains & Regional Director Corporations, CDP.

Ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit mit Lieferanten ist übrigens das Engagement von METRO in der Forest Positive Coalition des Consumer Goods Forum (CGF). Als Teil der Roadmap dieser Koalition bindet METRO die Lieferanten von Fisch und Meeresfrüchten, Fleisch und Produkten mit Palmöl und Soja aktiv in die Bemühungen um abholzungsfreie Lieferketten und in Programme zum Schutz der Regenwälder in Brasilien und Indonesien ein.

Im Juli 2021 hat METRO sich zur Klimaneutralität im eigenen weltweiten Geschäftsbetrieb bis 2040 verpflichtet. Das soll vor allem durch eigene Anstrengungen und geplante Investitionen von 1,5 Milliarden Euro erreicht werden. Zu diesem Zweck treibt der internationale Großhandelsspezialist ein ehrgeiziges Maßnahmenpaket voran, das durch Investitionen in Technologie und Innovation unterstützt wird. Die Kernmaßnahmen umfassen:

  • Energieeinsparung
  • Umstellung auf natürliche Kältemittel in Kühlanlagen
  • Ausstieg aus fossiler Wärme
  • Ausbau von Photovoltaikanlagen
  • Elektrifizierung der Dienstwagenflotte
  • Null-Emissions-Modell für den Bau neuer Märkte

METRO hat sich 2015 erstmals ein Klimaziel gesetzt. Im Basisjahr 2011 betrugen die spezifischen CO2-Emissionen des Großhändlers 376 kg. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020/21 erreichte METRO eine Reduktion um 37,3 % auf 236 kg CO2 pro Quadratmeter Verkaufs- und Lieferfläche – ohne Kompensation.