METRO-NOM, der IT-Bereich der METRO, zieht SAP-Finanzsysteme auf Google Cloud Platform

10. Oktober 2018
100 verschiedene Systeme werden ab heute mit Hilfe von Google Cloud Platform und SAP S/4HANA zu einem zentralen Finanzsystem in der Cloud konsolidiert. Dadurch erzielt METRO einen erheblichen technologischen Wettbewerbsvorteil.

METRO-NOM, der IT-Bereich der METRO, zieht sein zentrales Finanzsystem auf Google Cloud Platform (GCP). METRO ist in 35 Ländern als einer der größten B2B-Großhändler aktiv. In der Vergangenheit setzte METRO auf lokale Finanzsysteme, die sich je nach Land in der Anwendung unterschieden.

"Als Erster in Europa verbinden wir alle State-Of-The-Art-Technologien zu einer Plattform. So können wir von den klassisch auf Regeln basierten Buchhaltungsprozessen bis zur Nutzung von Cognitive Tools alles über eine Plattform einsetzen. Mit dem Schritt, SAP Services im Finanzwesen auf die Google Cloud zu heben, beschleunigen wir den Service für unsere Kunden erheblich. Denn die Google Cloud bietet nicht nur technische Vorteile, sondern auch Möglichkeit, die Zusammenarbeit innerhalb der einzelnen Teams zu optimieren. Außerdem können wir unser System in Echtzeit auf Kundenwünsche anpassen"; sagt Timo Salzsieder, CIO METRO AG.

So werden zum Beispiel automatisiert und digital Kundenrechnungen zur Verfügung gestellt. Für METRO Großhandelskunden ein Service, der ihnen zum Beispiel die Verarbeitung der Rechnungen erheblich erleichtert.

"Die Finanzprodukte, die METRO bisher ihren Kunden anbot, waren passgenau auf das jeweilige Land zugeschnitten. Durch den Einsatz eines zentralen SAP Finanzsystems sind aufwändige Systemtests und länderspezifische Aktualisierungen nicht mehr erforderlich. Die umfangreiche Koordinierung internationaler Teams wird so erheblich vereinfacht", erklärt Axel Koss, Director Financial Management and Administration bei METRO-NOM, der die Migration auf der Finanzsysteme auf die Cloud verantwortet. "METRO-NOM nutzt digitale Technologien, um die Kunden aus dem Lebensmittel- und Gastronomie-Sektor auf ein neues Level zu heben. Durch die Nutzung digitaler Technologien in jeden Teil des Unternehmens. Wir haben gemeinsam an verschiedenen Fronten zusammengearbeitet: Infrastruktur, Netzwerk, Sicherheit, Analytik und Collaboration-Technologie", sagt Sebastien Marotte, VP Google Cloud EMEA.

Seit Mai 2018 firmiert der IT-Bereich der METRO unter dem Namen METRO-NOM und wurde neu aufgestellt. Unter METRO-NOM werden alle METRO SYSTEMS Rumänien und METRO AG Mitarbeiter des IT-Bereichs unter einem rechtlichen Dach zusammen-geschlossen. METRO unterstreicht durch die Neuaufstellung des IT-Bereichs den Anspruch, internationaler Tech-Player im Großhandel- und Lebensmittelbereich zu sein.

 

METRO-NOM GmbH ist die Tech-Unit von METRO, ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. METRO-NOM unterstützt sämtliche METRO Länder weltweit mit maßgeschneiderten IT-Services und -Lösungen. Rund 2.000 Mitarbeiter in Deutschland und an internationalen Standorten bieten ein breites Leistungsspektrum, wie die Beratung bei Geschäftsprozessen, Entwicklung, Realisierung und Betreuung von Unternehmenslösungen, den Betrieb von Rechenzentren und Netzwerken sowie die Betreuung des IT-Equipments.

METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden. Mit seinen Vertriebsmarken METRO/MAKRO Cash & Carry und Real sowie Belieferungsservices und Digitalisierungsinitiativen setzt METRO die Standards von morgen: für Kundenfokussierung, digitale Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle.