Spryker und METRO-NOM: Neue E-Commerce Partnerschaft in Berlin

27. November 2018
METRO-NOM, die Tech-Unit des Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO, baut sein Leistungsangebot für den B2B-Onlinehandel weiter aus und arbeitet dafür künftig mit IT- und E-Commerce-Experten von Spryker Systems enger zusammen.
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M-Shop, eine Eigenentwicklung von METRO-NOM

  • METRO-NOM will seinen IT-Standort in Berlin weiter ausbauen
  • Die Tech-Unit des Großhandels- und Lebensmittelspezialisten METRO stärkt dafür die Zusammenarbeit mit dem Technologieanbieter Spryker
  • Das erste gemeinsame Pilotprojekt: ein maßgeschneiderter Onlineshop für kleine unabhängige Einzelhändler in Rumänien

Das erste gemeinsame 3-monatige Pilotprojekt wird noch im Jahr 2018 in Rumänien live gehen. Hierbei handelt es sich um einen Onlineshop, der individuell auf die Bedürfnisse der Trader-Kunden von METRO, also etwa kleine Lebensmittelläden oder Kioske, ausgerichtet ist. Diesen haben IT-Experten gemeinsam im Software Development Hub von METRO-NOM in Berlin auf Basis der modularen und flexiblen E-Commerce-Lösung von Spryker entwickelt. Weitere gemeinsame Projekte sollen künftig schwerpunktmäßig von hier aus realisiert werden. Das Ziel: Stärkung und Ausbau des Standorts Berlin und eine schnellere internationale Skalierbarkeit bedarfsgerechter IT-Lösungen für Großhandelskunden.

Als Omnichannel-Anbieter kombiniert METRO ein weites Netz von Großhandelsmärkten mit einem Lieferservice für Profikunden und digitalen Lösungen wie einem Onlineshop. Dabei legt M-Shop, eine Eigenentwicklung von METRO-NOM, den Grundstein für die Omnichannel-Strategie im Großhandel. Dieser Onlineshop erweitert sowohl das stationäre als auch das Belieferungsgeschäft von METRO. Derzeit steht es mittlerweile in 12 Ländern ausschließlich für HoReCa-Kunden, also Hotels, Restaurants oder Cateringbetriebe, zur Verfügung. Doch während sich METRO in Süd- und Westeuropa auf die vielen Hotellerie- und Gastronomiebetriebe konzentriert, machen insbesondere in Ländern wie Rumänien, Polen und Russland die kleinen unabhängigen Einzelhändler (Trader) einen Anteil von circa 35% am Umsatz des gesamten Lebensmittelgroßhandels aus.

„Rumänien ist ein Land mit hohem Trader-Fokus. Die Bedürfnisse dieser Kunden unterscheiden sich von denen unserer HoReCa-Kunden, etwa hinsichtlich Sortiment, Preisgruppen und Ver-marktung“, sagt Timo Salzsieder, Chief Information und Chief Solution Officer (CIO/CSO) von METRO und CEO von METRO-NOM. „Entsprechend unterscheiden sich auch die Benutzeroberflächen der beiden Webshops. Spryker liefert uns als Basis, ein flexibles Baukastensystem, um unsere Onlineshops im Hinblick auf den Funktionsumfang individuell an länder- und kundenspezifische Bedürfnisse in kürzester Zeit anzupassen. Außerdem ist es uns möglich, die Onlineshops über offene Schnittstellen mit den Standardkomponenten des M-Shops wie die Artikel- und Preiskalkulation zu verbinden. Zudem können wir künftig dank der engeren Zusammenarbeit mit Spryker in Berlin international auch schneller skalieren.“

„Durch die enge Zusammenarbeit in Berlin schaffen METRO-NOM und Spryker eine Synergie, die Exzellenz im Handel und die Technologie auf eine neue Ebene bringt sowie ein exponentielles Wachstum ermöglicht. Der Wettbewerb um gute Fachkräfte, insbesondere im Bereich IT, erfordert es, hoch attraktive Angebote zu schaffen. Mit Spryker als begehrte Commerce-Technologie und METRO als einem der größten Handelskonzerne der Welt, ist uns das in diesem Fall gelungen. Durch diese Kombination wird es in Zukunft einfacher für METRO, in Berlin die begehrtesten Mitarbeiter zu gewinnen", ergänzt Alexander Graf, Gründer und CEO von Spryker.

METRO-NOM in Berlin

METRO-NOM entwickelt in Deutschland wie auch in Rumänien digitale Lösungen für das E-Commerce-Geschäft sowie die weltweiten IT-Bedürfnisse von METRO. Die internationalen Geschäftsmodelle von METRO unterscheiden sich zwar je nach Land, werden aber alle durch METRO-NOM mit IT-Lösungen bedient, harmonisiert und betreut. Seit Mai 2018 firmiert die Tech-Unit der METRO unter dem Namen METRO-NOM und hat sich neu aufgestellt. „Wir sind weltweit rund 2.000 Mitarbeiter. Das verteilt sich fast hälftig auf Deutschland und Rumänien und jetzt kommen weitere dazu. In Berlin arbeiten aktuell etwa 40 Kollegen, hier wollen wir in den nächsten Jahren im dreistelligen Berich wachsen“, sagt Salzsieder. Bereits die Eröffnung des Software Development Hubs im Kreuzberger Umspannwerk und die Gründungspartnerschaft mit der CODE University in Berlin zeigen, dass METRO seine Aktivitäten rund um das Digitalgeschäft ausbaut.

 

METRO ist ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. Das Unternehmen ist in 35 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit mehr als 150.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016/17 erwirtschaftete METRO einen Umsatz von rund 37 Mrd. €. Das Unternehmen liefert maßgeschneiderte Lösungen für die lokalen und internationalen Bedürfnisse seiner Groß- und Einzelhandelskunden. Mit seinen Vertriebsmarken METRO/MAKRO Cash & Carry und Real sowie Belieferungsservices und Digitalisierungsinitiativen setzt METRO die Standards von morgen: für Kundenfokussierung, digitale Lösungen und tragfähige Geschäftsmodelle.

METRO-NOM GmbH ist die Tech-Unit von METRO, ein führender internationaler Spezialist für den Groß- und Lebensmittelhandel. METRO-NOM unterstützt sämtliche METRO Länder weltweit mit maßgeschneiderten IT-Services und -Lösungen. Rund 2.000 Mitarbeiter in Deutschland und an internationalen Standorten bieten ein breites Leistungsspektrum, wie die Beratung bei Geschäftsprozessen, Entwicklung, Realisierung und Betreuung von Unternehmenslösungen, den Betrieb von Rechenzentren und Netzwerken sowie die Betreuung des IT-Equipments. Mehr Informationen unter www.metronom.com.

Spryker Systems ist ein deutscher Software-Hersteller für B2C- und B2B-Commerce Lösungen. Das Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeiter und gehört in Europa zu den führenden Anbietern. Geschäftsmodelle jeder Art können über das Spryker Commerce OS abgebildet werden. Spryker vertreibt seine API-first Software mit einem Fokus auf individualisierbare Commerce Geschäftsmodelle im B2B & B2C Umfeld, um Unternehmen eine perfekt auf sie zugeschnittene Lösung zu ermöglichen. Dies umfasst die Integration komplexer Geschäftsprozesse, vielschichtige Datenanforderungen, die Umsetzung einer kundenfreundlichen Omnichannel-Strategie und eine nahtlose sowie kosteneffiziente Anbindung an Drittsysteme. Hinter diesen Möglichkeiten stehen Sprykers modularer Software-Aufbau sowie die Trennung von Backend und Frontend-Schnittstellen (Smartphone, Desktop, Voice, IoT-Applikationen), die eine höchstmögliche Performance gewährleisten und eine agile Durchführung von Projekten ermöglichen. Für Unternehmen mit Digitalisierungsprojekten löst Spryker die Standardlösungen von Softwarekonzernen ab, um IT-Innovationen schneller und effizienter voranzutreiben. Mehr Informationen unter spryker.com.