SBTi bestätigt METROs Klimaziele
25. Juni 2026
Die unabhängige Initiative “Science Based Targets” (SBTi) hat die Klimaziele der METRO AG geprüft und bestätigt. Die Science Based Targets initiative gilt weltweit als einer der wichtigsten Standards für Unternehmensklimaziele.
Für METRO bedeutet es, dass die Emissionsreduktionsziele im Einklang mit der Klimawissenschaft und dem 1,5-Grad-Ziel stehen. METRO berücksichtigt alle wichtigen Emissionen – sowohl die direkt verursachten (zum Beispiel durch eigene Gebäude und Fahrzeuge) als auch indirekte entlang der gesamten Lieferkette.
METRO hat sich wissenschaftsbasierte Klimaziele gesetzt, die vorsehen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel deutlich zu reduzieren und spätestens bis 2050 Netto-Null-Emissionen (Net-Zero) zu erreichen.
Dabei werden die Treibhausgasemissionen im eigenen Geschäftsbetrieb und entlang der gesamten Wertschöpfungskette umfassend und tiefgreifend gesenkt. Verbleibende Emissionen werden gemäß den Kriterien der Science Based Targets initiative neutralisiert.
Warum die SBTi-Validierung für HoReCa-Kunden relevant ist
Gerade im Großhandel und im HoReCa-Bereich wird es immer entscheidender, CO2-Emissionen entlang der Lieferkette messbar zu machen und zu reduzieren. Für Investoren, Kunden und Partner bietet die SBTi-Validierung eine klare, externe Bestätigung der wissenschaftsbasierten Ausrichtung der Emissionsziele der METRO AG.
METRO hatte bereits zuvor Klimaziele definiert und aktualisiert. Mit der Validierung durch die SBTi sind diese nun international vergleichbar.
Die Integration von Scope-3-Emissionen sowie FLAG-Zielen zeigt, dass METRO nicht nur eigene Emissionen reduziert, sondern auch die Lieferkette und deren landwirtschaftliche Auswirkungen adressiert. Hier spielen die Lieferanten eine entscheidende Rolle, da METRO auf die Produkte selbst nur indirekten Einfluss nehmen kann.
Wie zentral dabei die Umsetzung entlang der Lieferkette ist, unterstreicht Britta Gallus, Head of Climate & Carbon bei METRO AG: „Die Validierung durch die SBTi bestätigt unseren klaren Kurs Richtung Net Zero. Entscheidend ist jetzt die Umsetzung – vor allem in der Lieferkette. Mit Instrumenten wie dem Product Carbon Footprint schaffen wir Transparenz auf Produktebene und machen Emissionsreduktion für unsere Kunden konkret steuerbar.“
Hier knüpft der kürzlich ausgebaute Ansatz zum Product Carbon Footprint (PCF) an. Durch die CO2-Bewertung einzelner Produkte wird Transparenz auf Artikelebene geschaffen. Damit wird der PCF zu einem operativen Hebel, um die SBTi-Ziele insbesondere im Scope-3-Bereich umzusetzen.
SBTi Insights
Was hat die SBTi bei METRO bestätigt?
Die SBTi hat die Klimaziele der METRO AG validiert, darunter das Ziel, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, sowie konkrete Reduktionspfade für Scope 1, 2 und 3.
Was bedeutet die 1,5°C-Ausrichtung konkret?
Die Ziele orientieren sich am Pariser Klimaabkommen und sollen die globale Erwärmung auf 1,5°C begrenzen. Dafür setzt METRO verbindliche Reduktionsziele bis 2030 und 2050 um.
Welche Rolle spielen Scope-3-Emissionen und Lieferketten?
Scope-3-Emissionen machen einen großen Teil der Klimabelastung aus. METRO adressiert diese durch Reduktionsziele entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie durch Maßnahmen wie entwaldungsfreie Lieferketten.
Was sind FLAG-Emissionen?
FLAG steht für Forest, Land and Agriculture und umfasst Emissionen aus Landwirtschaft und Landnutzung, z. B. durch Düngung oder Entwaldung.
Welche Rolle spielt der Product Carbon Footprint?
Der PCF macht CO2-Emissionen einzelner Produkte sichtbar und unterstützt Unternehmen und Kunden dabei, gezielt Emissionen zu reduzieren.